Kunst, Kultur und UNESCO Welterbe

UNESCO im Piemont: Kunst, Stadt und Natur

Das Piemont ist reich an architektonischem, historischem und ökologischem Erbe, das als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt ist und fester Bestandteil der regionalen Tourismuszirkel ist: Orte von außergewöhnlichem universellem Wert, ein Erbe der Geschichte, das wir an zukünftige Generationen weitergeben. Lassen Sie uns herausfinden, was die UNESCO-Schätze im Piemont sind!

 

Die königlichen Savoyenresidenzen

Die eleganten Residenzen des Königshaues Savoyen gehören seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO und laden zu einer faszinierenden Reise zur Kunst und in die Natur des Piemont ein. Diese von den bedeutendsten Architekten des 17. und 18. Jahrhunderts geschaffenen „Schmuckstücke” befinden sich im Zentrum Turins, der näheren Umgebung, in den Langhe und im Canavese. Die Residenzen repräsentieren eines architektonischen Systems, das durch spektakuläre historische Gärten bereichert wird.

 

Zehntausend Hektar Weinlandschaften von Langhe Roero Monferrato

Wir sprechen von einem der wichtigsten Gebiete des Piemont: 10.789 Hektar im Süden des Piemont mit einer in 6 Gebiete unterteilten „Kernzone“: die Langhe von Barolo, das Schloss von Grinzane Cavour, die Hügel von Barbaresco, Nizza Monferrato Hauptstadt von Barbera, Canelli und Asti Spumante, Monferrato des "Infernot", die alten Keller von Hand in den Tuffstein gegraben. Alle Gebiete, die auf der Grundlage der Weinproduktion der einzelnen Gebiete ausgewählt wurden, wichtige Orte, die die Welt des Weins, der Architektur und der lokalen Geschichte in ihrer Entwicklung erzählen.

 

Die Sacri Monti

Die sieben, zwischen dem 16. und dem 17. Jahrhundert in einzigartigen Landschaften erbauten und mit Statuen und Fresken geschmückten Kapellenanlagen und Pilgerstätten der Sacri Monti (die Heiligen Berge) sind architektonische und künstlerische Meisterwerke, welche die UNESCO 2003 als „Kulturlandschaft der Sacri Monti des Piemont und der Lombardei“ in das Weltkulturerbe aufgenommen hat. Zu ihnen gehören der Sacro Monte di Varallo, in der Provinz Vercelli, der Sacro Monte di Orta, im Gebiet von Novara, der Sacro Monte di Crea, in Serralunga di Crea in der Provinz Alessandria; der Sacro Monte di Oropa (Biella), der Sacro Monte di Belmonte (Turin), der Sacro Monte di Ghiffa und der Sacro Monte di Domodossola, im Verbano-Cusio-Ossola.

 

Ivrea, Industriestadt des 20. Jahrhunderts

2018 ist Ivrea UNESCO-Stadt, als Industriestadt des 20. Jahrhunderts, mit 27 ´modernen` für eine ´Industriestadt` charakteristischen Bauwerken und Gebäudekomplexen, die zwischen 1930 und 1960 von Adriano Olivetti konzipiert und von den bedeutendsten italienischen Architekten und Stadtplanern des 20. Jahrhunderts entworfen wurden.

Die Städte der Kreativität, des Essens und der Innovation

Turin ist seit 2014 eine kreative Stadt für Design, die einzige italienische Stadt in dieser Kategorie, dank der herausragenden Leistungen in diesem Sektor, einem der Schlüssel zur postindustriellen Entwicklung.
Alba, die piemontesische Hauptstadt des Essens und Weines, wurde 2017 aufgrund der strategischen Bedeutung, die die lokale Essens- und Weinabteilung sowie das Langhe- und Roero-Gebiet im wirtschaftlichen und kulturellen Bereich haben, als kreative Stadt für Gastronomie anerkannt.
Biella. Aus der alten Textiltradition der Stadt kommt eine Kreativität, die sich auf Design, Umwelt, Essen und Wein erstreckt. Daher wurde Biella als kreative Stadt in der Sektion "Kunst und Handwerk" anerkannt.

 

Biosphärenreservate UNESCO

Die unter dem Gesichtspunkt der Ressourcenschonung und der nachhaltigen Entwicklung bewirtschafteten Naturgebiete des Ticino Val Grande Verbano-Parks, des Monviso-Naturparks und des Biosphärenreservats Collina Po sind Teil des UNESCO-MAB-Programms (Mensch und Biosphäre). Der GeoPark Sesia Val Grande, der zum Geopark-Netzwerk der UNESCO gehört, erstreckt sich vom Lago Maggiore bis zur Grenze zur Schweiz und bis zum Monte Rosa an der Grenze zum Aostatal.

 

UNESCO-Anträge in Bearbeitung

Sacra di San Michele in der Provinz Turin: Serienbewerbung als die "Kulturlandschaft der benediktinischen Stätten des mittelalterlichen Italiens".

Via Francigena: Die Route, die seit Jahrtausenden von Reisenden, Gläubigen und Pilgern durchquert wird, führt das Piemont von den Alpen bis in die Poebene.

Sans oublier le lien étroit entre le Piemonte et le septième art : les racines du cinéma italien trouvent leur origine à Torino, qui fut sa première capitale depuis 1896 et où l'industrie cinématographique nationale s'est développée. Et aujourd'hui, tout le territoire régional est au centre de l'intérêt des productions cinématographiques et télévisuelles grâce à la « Film Commission Torino Piemonte ».